Schöne Wanderwege in der Hainichregion: Der Hainichlauf-Weg

 

Kreiswanderwegewart Jörg Rödel hat diesen Weg erkundet, begehbar gemacht und markiert. Ein herrlicher Weg, der vom Mihlaer Hühnerloch aus über die Berghänge der Elbelklippen in sanften Serpentinen bis zur Rennstieghöhe zum "Hartmannskreuz" führt.

 

Direkt an der Mihlaer Flurgrenze nach Kammerfort, früher auch die Landesgrenze zwischen Sachsen-Weimar-Eisenach und der seit 1815 dort bestehenden preußischen Exklave, zweigt der Hainichlauf-Weg vom Hauptweg nach Kammerforst ab. Entlang des Hanges sanft ansteigend erreicht man nach einigen hundert Metern die Elbelklippen, in denen der alten Sage nach der Waldgeist Elbel, der Rübezahl des Hainichs, sein Unwesen treibt. Vorbei an den Felsen erreicht man dann bald Hartmannskreuz, eine uralte Forstbezeichnung.

 

 

Hier ist kein Kreuz mehr vorhanden, vielleicht aber stand früher hier tatsächlich eines der im Hainich häufigen Sühnekreuze, vielleicht war es aber auch nur eine Wegekreuzung, die nach einem Forstmann oder einem der Waldeigentümer bezeichnet wurde. Jetzt befindet sich dort ein gut ausgeschilderter Wegweiser, der die selbständige Fortführung der Wanderung in alle Richtungen, nach Nazza, zur Haineck, oder nach Wernershausen ermöglicht.

 

Der gesamte Weg ist Dank der Arbeit von Jörg Rödel hervorragend beschildert und in guten Zustand.

 

Karte - Kleine Hainichlauf-Runde - 9,1 km

 

- Heimat- und Verkehrsverein Mihla e.V. -

 

Mihla, 10.07.2013 zurück zur Chronikübersicht