Gemeinde Mihla

Hainichgemeinde am Werraknie

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Was uns nicht gefällt… Der Zustand auf dem Spielplatz am Mühlwehr 

Nun können die Spielplätze wieder geöffnet werden. Aber: So richtig geschlossen waren sie wohl nie, wie die Spuren der illegalen Treffs auf dem Gelände zeigen. Zigarettenkippen, Abfall, Flaschen und die neue Mode, Bierflaschenverschlüsse künstlerisch zu drapieren. Einfach toll, gerade auf einem Spielplatz für Kinder! 

Allerdings wurde hier inzwischen Ordnung gemacht, nicht nur durch den Bauhof, sondern auch durch Jugendliche, die an verschiedenen Orten von unserer Polizistin bei ähnlichen Aktionen gestellt wurden und nun mit den Bauhofmitarbeitern aufgeräumt haben. Allerdings für wie lange? 


Von einem Mihlaer Bürger, der sich mit anderen Aktiven der Kirchgemeinde Mihla/Lauterbach seit vielen Jahren um den Zustand um die St. Martinskirche kümmert, erreichte uns der nachfolgende Hinweis, den wir von Seiten der Stadt Amt Creuzburg nachdrücklich unterstützen: 

Hinweis an die Eltern, deren Kinder um die Kirche herumspielen! 

Leider musste die Buche am Glockenhaus aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Das Holz der Buche soll nun als Brennholz für unsere Kirche verwendet werden. Dafür haben viele fleißige Helfer das Holz zum Trocknen neben dem Glockenhaus aufgestapelt. 

Der Holzstapel befindet sich auf Gemeindegrundstück. Damit jeder erkennen kann, dass der Holzstapel kein Spielplatz ist, wurde er mit Flatterband abgesperrt und ein Schild angebracht
„Baustelle betreten verboten, Eltern haften für ihre Kinder“ 

Leider wurde das Flatterband schon zweimal abgerissen. Heute am 19. 01. 2021, mussten wir feststellen, dass Kinder hinter dem Holzstapel in einem großen Fliederbusch begonnen haben, ein Baumhaus zu bauen. 

Als Baumaterial wurden Holzscheite vom Holzstapel verwendet, Bretter aus dem Brennholzunterstand der Kirche und sogar Dachziegel, die an der Kirchenmauer lagern.

Das ist verantwortungslos und sehr gefährlich, da der Fliederbusch sehr nahe an der Böschung steht. Unterhalb der Böschung verläuft die stark befahrene Landstraße. Wenn hier Dachziegel oder Bretter, im schlimmsten Fall sogar ein Kind herunterfällt, möchte ich mir das Unglück nicht vorstellen. Ich appelliere an alle Eltern, machen sie ihren Kindern die Gefahren bewusst, bevor es zu einem Unglück kommt. 

Niemand hat etwas dagegen, wenn um unsere Kirche herum gespielt wird, aber nicht auf abgesperrten Flächen und nicht an der gefährlichen Böschung.

E. Rathgeber 

- Amt Creuzburg -