Gemeinde Mihla

Hainichgemeinde am Werraknie

036924/47428

 

Gemeinde informierte über die aktuelle Situation 

Gut 30 Einwohner waren der Einladung zur diesjährigen Einwohnerversammlung in die "Goldene Aue" gefolgt. Bürgermeister Lämmerhirt gab dort nach der Begrüßung einen Überblick zur aktuellen Situation der Gemeinde. Dieser Bogen spannte sich von der Entwicklung der Einwohnerzahlen (von etwa 2900 Einwohnern 1990 auf aktuell mit dem Ortsteil Buchenau auf etwa 2200), über Bauvorhaben und Planungen für die nächsten Jahre bis zur Darstellung der finanziellen Situation der Gemeinde und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten. 

Weitere Schwerpunkte der Darstellung, bei der er vom 1. Beigeordneten Andreas Böhme unterstützt wurde, waren die Verkehrsbelastung entlang der L1016, die Situation und die Möglichkeiten der Gebietsreform (hier machte der Bürgermeister seine persönliche Meinung deutlich, dass er nach wie vor für eine "große" Lösung, den Zusammenschluss aller Gemeinden mit Treffurt, Creuzburg und Mihla zu einer wirtschaftlich und damit auch politisch starken Einheitsgemeinde nördlich von Eisenach stehe). Dafür und für eine "kleine" Lösung, die Bildung einer Einheitsgemeinde aus den Orten der jetzigen VG, habe er vom Gemeinderat den Verhandlungsauftrag. 

Ausdrücklich lobte der Bürgermeister die Zusammenarbeit im Gemeinderat und mit den Vereinen der Gemeinde und der Kirchgemeinde. In einem Bildvortrag wurden dazu Höhepunkte aus dem laufenden Jahr gezeigt, aber auch die Bauvorhaben näher erläutert. 

Ortsteilbürgermeister Reinhart Hort ergriff ebenfalls das Wort und informierte über die Situation im Ortsteil. Dort ist die Einwohnerzahl auf unter 80 gesunken, es gäbe nur noch wenige junge Leute. Besonders bemängelt wurde das Fehlen eines Versammlungsraumes. Bürgermeister Lämmerhirt konnte hier mitteilen, dass gegenwärtig intensive Verhandlungen um den Verkauf des ehemaligen Kulturhauses stattfänden, wobei in diesen Gesprächen von Seiten der Gemeinde auch immer auf die Möglichkeit der Nutzung von dortigen Räumlichkeiten für solche Vorhaben gesprochen würde. 

Aus der anschließenden Diskussion entstandene Fragen wurden in der Versammlung besprochen. Nach gut zwei Stunden wurde die Versammlung geschlossen. 

- Ortschronist -