Gemeinde Mihla

Hainichgemeinde am Werraknie

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Museumsabend im Mihlaer Rathaus 

Der Mihlaer Heimatverein hatte zum Museumsabend eingeladen. Anlass war die Vorstellung des Buches "Die Geschichte der Familie von Harstall" durch den Autor und Vereinsvorsitzenden Rainer Lämmerhirt. Weiter sollte es an diesem Abend auf Spurensuche im Museum gehen und die Sammlung zu dieser Adelsfamilie vorgestellt werden. 

Die Veranstaltung war gut besucht. Im Sitzungszimmer des Rathauses berichtete Rainer Lämmerhirt über die Adelsfamilie, die nicht nur zu den "normalen" Landadligen der Region zu rechnen sei, sondern allein durch die Tatsache in Mihla über drei Schlösser und deren Güter zu verfügen, dazu in Diedorf, Katharinenberg, Berteroda, aber auch im hessischen Schrecksbach, in Gorsleben am Kyffhäuser und in Treffurt weitere Burgen und feste Häuser ihr Eigen nannten, mache deutlich, dass diese Familie, die schließlich mit Adalbert III. einen regierenden Landesherren in Fulda hervorbrachten, eine genauere historische Untersuchung verdienten. 


Vortrag und Museumsbesuch lockten viele Mihlaer ins Rathaus. 


Mihlas Ortschronist Rainer Lämmerhirt präsentiert erstmals das neue Buch öffentlich. 

In seinem 470 Seiten starken Buch recherchiert Lämmerhirt die Herkunft der Familie, ihre tatsächlichen Wurzeln, berichtet über ihre Herrensitze, die Entwicklung der Familie über 800 Jahre, stellt wichtige Personen vor und schließt mit den letzten Vertretern der Familie und ihrem Schicksal. Das konnte man an diesem Abend alles erfahren, verbunden mit aussagefähigen Bildern, die alle aus dem Buch stammen. 


Während der Führung durch die Ausstellung. 

Ein kurzweiliger und interessanter Abend, der auch den Dank an viele Menschen einschloss, die bei der Entstehung geholfen haben, so Frau Barbara Kuhlmann aus Hamburg, die Urenkelin des letzten Mihlaer Harstalls, an Frau Raatz, die immer wieder mit Einsichten in das Mihlaer Kirchenbuch half, aber auch an Stefan Goldmann aus Diedorf und andere historisch Interessierte, die Fotos und Hinweise gaben. Insgesamt 30 Jahre beschäftigte sich Lämmerhirt mit dem Thema, bis sein Buch druckreif wurde. 

Im Anschluss machten sich die Gäste auf, um im Museum viele Originalgegenstände, Fotos, Urkunden und Texte zur Familiengeschichte zu sehen und damit mitunter auch eine ganz neue Sicht auf diese unsere Vergangenheit zu erhalten. 

- Ortschronist -