Gemeinde Mihla

Hainichgemeinde am Werraknie

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Ortsbrandmeister Sören Hamm gab den Einsatzbereicht an die Jahreshauptversammlung 

Am 27. Januar führte die Freiwillige Feuerwehr Mihla ihre Jahreshauptversammlung öffentlich durch. 

Auch in diesem Jahr fand die Dienstversammlung im Gerätehaus statt. Ortsbrandmeister Sören Hamm konnte neben den Kameradinnen und Kameraden zahlreiche Gäste begrüßen. 


Blick ins Präsidium der Jahreshauptversammlung. Landtagsabgeordneter Malsch bei seinem Grußwort. 

Neben Bürgermeister Rainer Lämmerhirt als Dienstvorgesetzten der Wehr hatten der Landtagsabgeordnete der CDU, Herr Malsch, Sebastian Fischer, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, der Ehrenvorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Kamerad Jaritzky, der Kreisbrandinspektor Frank Ühling und Kamerad Dillmann, Kreisjugendwart, Platz genommen. Zu den Gästen zählten weiter Frau Kirchner als Kontaktbereichsbeamtin der VG, Pfarrer Georg Martin Hoffmann, Die Beigeordneten des Gemeinderates Andreas Böhme und Eckard Bätzel, sowie für die SPD-Fraktion Gemeinderat Oliver Rindschwentner. Entschuldigt war Frau Hunstock, die Gemeinschaftsvorsitzende der VG "Hainich-Werratal". Sie hatte es sich jedoch nicht nehmen lassen, die Blumen für die auszuzeichnenden Kameraden zu spendieren. 

Besonders herzlich begrüßt wurden Delegationen der benachbarten Stützpunktwehren aus Creuzburg und Treffurt, mit denen die Mihlaer Stützpunktwehr seit drei Jahren erfolgreich zusammenarbeitet, und der Kamerad Ewald der Partnerwehr aus Sondra. 

Ortsbrandmeister Sören Hamm stellte seinem Bericht die Totenehrung voran. In einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden den im letzten Jahr verstorbenen Mitgliedern und Freunden der Mihlaer Wehr. Besonders gedacht wurde des Feuerwehrkameraden, der beim Kampf gegen den Orkan "Friederike" vor wenigen Tagen in Bad Salzungen sein Leben lassen musste. 

Der Ortsbrandmeister verwies auf die Entwicklungen des letzten Jahres und setzte dazu über den Beamer auch einige Bilder ein: 

2017 musste die Mihlaer Wehr zu 50 Einsätzen ausrücken, im Jahr zuvor waren es noch 33. Darunter waren 9 Einsätze bei Verkehrsunfällen. Hinzu kamen 3 Brände und 5 Übungen. Besonders heftig war das Einsatzgeschehen in den letzten Wochen. Neben Verkehrsunfällen und Bränden kamen die Einsätze im Kampf gegen den Orkan "Friederike" hinzu. 

Die Wehr, so der Ortsbrandmeister, umfasst aktuell 43 Aktive in der Einsatzabteilung, aber auch wieder 13 Mitglieder der Jugendwehr. Sechs Kameraden haben die Wehr verlassen, zwei neue Einsatzkräfte konnten gewonnen und ausgebildet werden. 

Hinsichtlich des Ausbildungsstandes sei ein hohes Niveau erreicht, trotzdem verteile sich die Last der Aufgaben und die Bereitschaft, an Arbeitsdiensten und Ausbildung teilzunehmen, noch immer sehr unterschiedlich. 


Blick in die Versammlungsrunde. 

Es folgten die Berichte des Vereinsvorsitzenden Uwe Sülzner und der Bericht der Jugendwarte Kevin Sülzner und Marcel Illert. Uwe Sülzner berichtete über die vielen Veranstaltungen, in denen der Verein die Gemeinde, die Kirchgemeinde und andere Vereine unterstützt habe. Weiter seien auch Anschaffungen für die Einsatzabteilung durch den Feuerwehrverein besorgt worden. 

Den beiden Jugendwarten war es gelungen, die Jugendwehr wieder auf 13 Mitglieder zu erhöhen und eine ganze Reihe von interessanten Veranstaltungen anzubieten. 

Wolfgang Schuchardt, der Vorsitzende der Alters- und Ehrenabteilung, berichtete von den Aktivitäten. Gerade der Rat der älteren Feuerwehrleute ist in Zeiten, in denen es nicht leicht ist, alle anstehenden Aufgaben zu bewältigen, von großer Bedeutung! Er konnte mitteilen, dass aber nicht nur gemeinsame Feste gestaltet wurden, die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung hätten sich in die Vorbereitung und Durchführung von vielen Veranstaltungen sehr intensiv eingebracht. 

Bürgermeister Rainer Lämmerhirt dankte den Kameraden und deren Angehörigen zutiefst für diese ehrenamtlichen Aktivitäten im Interesse der gesamten Bürgerschaft. Dann schätzte er die Situation der Wehr ein, bescheinigte ihr eine hohe Einsatzbereitschaft, einen hohen Ausbildungsgrad und eine effektive Ausstattung mit Technik. Lob gab es für die Bemühungen der letzten Wochen, den Wegfall der Mitarbeit der Bauhofarbeiter durch eine verstärkte Personalpolitik und Jugendarbeit auszugleichen. 

Der Bürgermeister betonte, dass ehrenamtliche Arbeit auch gegenseitige Achtung, Anerkennung der Leistungen und Verständnis verlange. Dabei schloss er die Arbeit der Gemeindeverantwortlichen ganz besonders mit ein. Zudem müssten realistische Forderungen gestellt werden, die im Rahmen der jeweiligen Situation sinnvoll und umsetzbar seien. Mitunter mache auch der Ton die Musik, betonte Rainer Lämmerhirt. Daran gelte es zu arbeiten und zwar gemeinsam. 

Die Mihlaer Feuerwehr könne sich immer auf die Gemeinde verlassen, auch in den gegenwärtig schwierigen Zeiten, wenn diese Voraussetzungen erfüllt seien. So steht die Gemeinde kurz vor dem Beschluss des Haushaltsplanes 2018 und in diesem seien Gelder für den Ankauf einer gebrauchten Drehleiter eingestellt. Die Gemeinde und die Wehrleitung erwarten dadurch auch einen erlebbaren Anschub in der Ausbildung der Kameraden und der Motivation dieser! 

Besonders ging der Bürgermeister auf die Jugendarbeit ein, lobte das Engagement der Jugendwarte und die erfolgreiche gemeinsame Werbeaktion in der Mihlaer Schule. Hier sollen auch 2018 weitere Veranstaltungen folgen. Schon jetzt lud er die Mitglieder der Jugendwehren aus Mihla und der Region zu einem Sommerlager im Mihlaer Freibad ein und übergab zu Auszeichnungszwecken Freikarten an die Mitglieder der Jugendwehr. 

Weiter appellierte er an die persönliche Haltung der Feuerwehrleute, nicht immer alles auf die gleichen Schultern zu verteilen. 

Nachdem Auszeichnungen und Ehrungen durchgeführt waren (extra Bericht) konnte das gemeinsame Büffet eröffnet werden. Dazu hatten sich auch die „Feuerwehrfrauen“ eingestellt und am Abend konnte dann mit dem ersten Tanz den Feuerwehrball eröffnet werden. 

Auch von dieser Stelle herzlichen Dank für die Arbeit unserer Feuerwehr, Dank auch an die Organisatoren und Helfer für die diesjährige Jahreshauptversammlung. 


Vor dem Beginn der Versammlung stellten sich die anwesenden Kameradinnen und Kameraden zum Gruppenfoto. 

- Ortschronist -