Gemeinde Mihla

Hainichgemeinde am Werraknie

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Wasserprobleme beraten 

Am 3. September trafen sich auf Einladung des Bürgermeisters alle verantwortlich zeigenden Behörden und Einrichtungen im Mihlaer Rathaus, um über die Situation am Wasserkraftwerk sowie den Folgen daraus zu diskutieren, die nächsten Schritte abzustimmen und langfristige Lösungsansätze wegen des Trinkwasseranschlusses für Freitagszella abzuklären. Mit dabei auch der 2. Beigeordnete Eckhard Bätzel und Ortsteilbürgermeister von Buchenau Reinhart Hort. 

Von Seiten der TEAG wurde mitgeteilt, dass die Reparatur des Wehrs inzwischen an eine Firma vergeben sei. Am 10. September begannen auch die Bauarbeiten, um zunächst über eine Zwischenlösung den Rückstauzustand der Werra wieder zu erreichen. Das von den Behörden vorgegebene Ziel sei hier der 1. Oktober. 

Die von Reinhart Hort vorgetragene Auffassung, bis dahin die Versorgung der Bewohner von Freitagszella mit Brauch- und Trinkwasser zu verbessern wurde inzwischen weitgehend umgesetzt. 


Die Wasserversorgung in Freitagszella läuft im Moment über solche oder ähnliche Wasserbehälter. 

Erste Vorschläge, wie das "Brunnendorf" Freitagszella an die zentrale Trinkwasserversorgung angeschlossen werden kann und wer die Kosten hierfür übernehmen muss standen dann im weiteren Mittelpunkt der Beratungen. 

Bürgermeister Lämmerhirt hat inzwischen in Abstimmung mit den anderen Teilnehmern für den 20. September zu einer Anwohnerversammlung ins Mihlaer Rathaus eingeladen. Dann hofft man gemeinsam zu tatsächlich umsetzbaren Lösungen zu kommen. 

Gesprochen wurde auch über Möglichkeiten, die jetzige Wassersituation in der Werra zu nutzen, das Schwemmgut an den Brückenköpfen der alten Eisenbahnbrücke zu beseitigen. Hier ist es sehr schwer, entsprechende Genehmigungen und Zusagen für Übernahme von Kosten zu erhalten. 

Von allen Teilnehmern der Runde wurde der Umgang der TEAG mit den gegenwärtigen Problemen gelobt. 

- Ortschronist -