Gemeinde Mihla

Hainichgemeinde am Werraknie

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Bauvorhaben 2019

Zur Sitzung des Gemeinderates informierte Bürgermeister Rainer Lämmerhirt die Gemeinderäte und die anwesenden Bürger über die im Jahre 2019 anstehenden Bauvorhaben.

So war zu erfahren, dass für den Ausbau des Sorgaer Weges und der Straße „Auf der Mihlaer Höhe“ Kostenschätzungen durch das beauftragte Planungsbüro vorliegen. In beiden Straßen müssen Wasserleitung und Abwasserkanal auf öffentlichen Grund verlegt werden. Aus der DDR-Zeit her verlaufen diese Versorgungsleitungen über große Strecken auf Privatgrundstücken und sind zudem sehr desolat. Daher konnte die Gemeinschaftsaufgabe zwischen dem Wasserverband Heiligenstadt und der Gemeinde Ende letzten Jahres abgestimmt werden. Die Gemeinde ist für die Straße, Gehweg und Beleuchtung zuständig. Das gesamte Projekt soll in zwei Jahresscheiben, angefangen im Sorgaer Weg in diesem Jahr, umgesetzt werden. Für den ersten Abschnitt stehen im Gemeindehaushalt 80.000 € zur Verfügung. Zurzeit sollen die Ausschreibungen durch den Verband vorbereitet werden.

Neben dieser Großbaustelle werden in den nächsten Wochen Restarbeiten am 3. Bauabschnitt der Lautersanierung durchgeführt. Hier müssen am Lauterlauf im Bereich der Reitanlage noch Hecken und Bäume gepflanzt werden und der Reitplatz erhält ein neues Geländer.

Auf dem Friedhof muss eine Heckenanlage erneuert werden. Dafür werden gut 10.000 € benötigt, ein Teil der Arbeiten soll der Bauhof durchführen. Ebenso steht im Frühjahr die Fertigstellung der Pumptrackanlage auf dem Mühlwehr an. Schon jetzt wird durch den Bauhof an der Neugestaltung des Eingangsbereichs der Kita „Cuxhofwichtel“ gearbeitet.

Die Gemeinde hofft, dass in Fortsetzung der Erneuerung der Lauterbacher Straße in diesem Jahr die Mauern am nördlichen Hang saniert werden. Dabei muss auch eine entsprechende Oberflächenentwässerung vorgesehen werden. Verantwortlich für diese Baumaßnahme ist das Straßenbauamt, da die Mauern zum Bereich der Landesstraße zählen. In 2020, so die Planung, soll dann der Ausbau von Kanal und Straße folgen.


Die Gemeinde will im Jahr 2019 die Voraussetzungen schaffen, die bereits 2017 geplante Badergasse mit den dortigen Mauern umfassend zu sanieren. Dazu stehen Fördermittel bereit.


Nachgebessert werden müssen Abschnitte des Wernershäuser Weges. Das Foto zeigt den Zustand nach dem Ausbau vor einigen Jahren. Die Gefällelage führt immer wieder zu starken Unterspülungen.

Im Bereich des Feuerwehrgerätehauses wird in den nächsten Wochen die alte Kläranlage erneuert. Zudem soll der Platz vor der Garagenhalle neu befestigt und ein neues Garagentor eingebaut werden.

In 2019 will die Gemeinde weiterhin den Abschnitt des Wernershäuser Weges in den besonders durch Ausspülung betroffenen Bereichen mit Bitumen versehen lassen. Dazu bedarf es jedoch noch etlicher Abstimmungen mit den Umweltbehörden, denn der Weg liegt im besonders geschützten FFH-Bereich.

Gebaut werden soll nun auch in der Badergasse. Hierzu wurden Fördermittel durch die Gemeinde beantragt und inzwischen auch ein erster Posten bewilligt. Es geht vor allem um die Sanierung der Mauer der alten Dorfbefestigung. Dies soll, so die Absicht der Gemeinde, gemeinsam mit der Kirchgemeinde erfolgen. Im Bereich des Kindergartens der Kirchgemeinde ist die alte Mauer besonders gefährdet. Für die Umsetzung des Vorhabens gab es bereits die ersten Abstimmungen.

Planungen laufen auch für die Gestaltung der Abrissfläche Karl-Marx-Platz 1 und des geplanten Parkbereichs Münsterstraße 33.

Für den Ausbau der Eisfeldstraße wurden für das Programmjahr 2019 Fördermittel beantragt, die Gemeinde hofft, im Jahre 2020 den Ausbau beginnen zu können.

Das Jahr 2019 wird, so das Fazit des Bürgermeisters, wieder viele alte und neue Baustellen bringen. Nicht alles, was nötig ist, kann gelöst werden, aber der Plan für das nächste Jahr steht und ist finanziell abgesichert.

- Ortschronist -