Gemeinde Mihla

Hainichgemeinde am Werraknie

036924/47428

 

Gedenken an die Opfer der Kriege am Volkstrauertag 2019 

Auch in diesem Jahr hatten anlässlich des Volkstrauertages Kirchgemeinde und Politische Gemeinde in Mihla zu einer gemeinsamen Kranzniederlegung am Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges gemeinsam eingeladen. 

In ihren Ansprachen am Denkmal für die gefallenen des 1. Weltkrieges ehrten Pfarrer Georg Martin Hoffmann und Bürgermeister Rainer Lämmerhirt gemeinsam mit Gemeinderäten und Mihlaer Bürgerinnen und Bürgern die Opfer der Kriege, von Vertreibung und Terror. 

Pfarrer Hoffmann sprach am Denkmal ein Friedensgebet, Bürgermeister Rainer Lämmerhirt erinnerte an die bewegte Geschichte des „Volkstrauertages“, der 1925 von der ersten demokratischen deutschen Regierung der Weimarer Republik eingeführt worden war und an die unzähligen Opfer des Weltkrieges, nicht nur in Deutschland, erinnern sollte. 1935 änderte die nationalsozialistische Regierung den Gedenktag in einen “Heldengedenktag“ um, an dem nur den deutschen Gefallenen gedacht wurde. 

Nach dem noch furchtbareren 2. Weltkrieg schuf die DDR-Regierung 1950 den „Gedenktag für die Opfer des Faschismus…“ und die BRD 1952 den „Volkstrauertag“, den Gedenktag, so wie er heute begangen wird, in Erinnerung an alle Opfer von Kriegen, Gewalt und Vertreibung. 

Damit es nicht in Vergessenheit geriet wozu Völkerhass und Krieg führten erinnerte Bürgermeister Lämmerhirt an das Schicksal des Mihlaer Friedrich Heuer. Er war 1945 in der Tschechei in russische Kriegsgefangenschaft geraten und Wochen nach Kriegsende zusammen mit vielen anderen deutschen Soldaten von den Bewachern ermordet worden. 


In Mihla ehrten zum Volkstrauertag 2019 Pfarrer und Bürgermeister gemeinsam mit den Bürgern die Opfer von Krieg, Gewalt und Vertreibung. 

In seiner anschließenden Predigt in der St. Martinskirche stellte Pfarrer Hoffman ein Wort des Apostels Paulus in den Mittelpunkt seiner Predigt. 

Zum Ausklang des Gedenktages in Mihla wurde an den Tafeln mit den Namen der Gefallenen des letzten Weltkrieges durch den Bürgermeister ein Blumengesteck niedergelegt und der Toten gedacht.  

- Ortschronist -