Gemeinde Mihla

Hainichgemeinde am Werraknie

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Friederike wütete auch in und um Mihla 

Das neue Jahr hat mit der Gestaltung des Wetters gleich sehr unsympathisch losgelegt. Schneechaos, der Orkan Friederike und wieder Schnee... So einen richtigen Winter mit Frost, Schnee und Sonnenschein scheint es nicht mehr zu geben. 

Am 18.Januar überstürzten sich dann am Nachmittag auch die Einsätze der Mihlaer Feuerwehr. Umgestürzte Bäume in Telefonleitungen in der Bahnhofstraße, auf der Mihlaer Höhe, am „Grauen Schloss“, Dachziegel auf den Straßen, die sich zu gefährlichen Wurfgeschossen entwickelten. Großes Glück hatten zwei Mitarbeiter des Bauhofes. Ihr Fahrzeug wurde von Ziegeln des früheren Gasthofes "Zum Schwan" auf der Motorhaube getroffen. Einen halben Meter weiter, dann hätte das schlimmste Unglück geschehen können.

Auch am „Roten Schloss“ lösten sich Ziegeln. Dank aufmerksamer Bürger konnte dort sofort gehandelt werden. Das Gerüst am Reitplatzgebäude stürzte teilweise um und auch am Gebäude selbst gab es Sturmschäden, ebenso an der Kirche. Auch auf den Propel häuften sich Äste und Zweigwerk. Die Bauhofmitarbeiter hatten eine Menge zu tun, insgesamt 23 Schadensmeldungen gingen dort ein. 

Doch alles in allem hatte Mihla Glück. Letztlich gab es keine größeren Schäden oder gar Verletzte durch den Orkan, der in seinen Windspitzen den berüchtigten "Kyrill" von 2007 sogar übertraf. 

- Ortschronist - 

Schwimmbad noch in Winterruhe 

Das Mihlaer Freibad wurde nicht von Sturmschäden heimgesucht. Dort ist alles in Ordnung, so Heike Kasper, die auch in den Wintermonaten immer nach dem Rechten schaut. Das angrenzende kleine Wäldchen "Löhgen" war auch in den letzten Jahren vom Forst durchgearbeitet worden.


Winterruhe im Mihlaer Schwimmbad. Mitte Januar gab es sogar einige Schneetage. Der Wasserspiegel im Becken ist abgesenkt und mit einem speziellen Mittel angereichert, damit das Wasser nicht am Edelstahl anfriert. Der Wasserdruck ist aber notwendig, damit die Schweißnähte im Becken nicht platzen. 

Schäden gibt es allerdings auf andere Art und Weise: Im Spätherbst drang eine Rotte Wildschweine in das Freibad ein und zerwühlte die Liegewiesen. Die Wildschweine sind inzwischen vertrieben, dafür aber nicht die zahlreichen Maulwürfe. 


Das Tor zum Mihlaer Schwimmbad ist kein Schuttabladeplatz, dies haben wohl noch nicht alle Mitmenschen begriffen. 

Nach der Winterruhe müssen die Liegewiesen wohl erst mit einer Egge bearbeitet werden. 

Weniger schön ist es, dass vor dem Schwimmbadtor immer wieder, so auch jetzt, große Müllbeutel abgelegt werden, die dann von der Gemeinde entsorgt werden müssen. 

- Ortschronist -